Bedingungen des Testprogramms

Stand: 4. August 2026

Was das hier ist

Zapello ist noch nicht fertig. Was du bekommst, ist eine Testfassung — und du bekommst sie, weil du an einem Testprogramm teilnimmst. Das ist kein Wortspiel: Der Zweck dieses Programms ist nicht, dir eine App zu geben, sondern herauszufinden, wo sie klemmt. Deine Teilnahme ist die Messung.

Dieser Text beschreibt, was das für dich bedeutet. Er verlangt von dir keine Erklärung und kein Häkchen. Er sagt dir, worauf du dich einlässt.

Was gemessen wird

Solange du im Testprogramm bist, schickt die App Messwerte an uns. Die Liste ist abschliessend — was hier nicht steht, wird nicht geschickt.

Wie schnell die App ist. Wie lange sie vom Start bis zum ersten Bild braucht, wie lange ein Senderwechsel dauert, ob das Bild vorgewärmt war, welche Abspiel-Technik gerade lief und welche Sorte Datenstrom es war (HLS, TS, MP4, MKV oder unbekannt), wie viele Qualitätsstufen ein Sender angeboten hat.

Wie das Einrichten läuft. Ob du gestartet, welche Art von Quelle du gewählt (Adresse, Datei, Xtream oder QR-Code), ob der Import geklappt hat und wie lange er gedauert hat. Wenn er fehlgeschlagen ist: der Fehlercode, den du auf dem Bildschirm gesehen hast (ZP-…) — nicht die Meldung deines Anbieters.

Wie gross deine Liste ungefähr ist. Gerundet auf Zehnerpotenzen, also „so um die hundert" oder „so um die tausend". Nicht die genaue Zahl.

Auf welcher Sorte Gerät. Android, Fire TV, iOS, Windows und so weiter — die Plattform, nicht dein Gerätemodell und nicht dein Gerätename.

Dass die App an dem Tag lief, ohne abzustürzen. Ein Zeichen am Tag, sonst nichts.

Jede dieser Meldungen trägt eine zufällige Installations-Kennung, die beim Einrichten der App entsteht. Sie ist nicht mit deinem Konto verknüpft und wird es auch nicht werden. Wir können also sehen, dass ein Senderwechsel auf einem Fire TV 900 Millisekunden gedauert hat — wir können nicht sehen, dass du das warst.

Was nicht gemessen wird

Kein Sehverhalten. Keine Sendernamen. Keine Adressen, Hosts oder Anbieter-Merkmale deiner Playlist. Keine IP-Adresse. Kein Standort. Keine Kontakte. Keine Werbe-Kennungen. Kein Geräte-Fingerabdruck. Nichts aus deiner Playlist, und nichts, woraus sich ableiten liesse, was du siehst.

Deine Playlisten und Zugangsdaten werden auf deinem Gerät verschlüsselt, bevor sie uns erreichen, und nur dort wieder entschlüsselt. Wir können sie nicht lesen — auch nicht, wenn wir wollten, und auch nicht für den Support.

Auf welcher Grundlage das passiert

Die Messung gehört zur Teilnahme am Testprogramm. Sie stützt sich auf Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO — die Durchführung dessen, worauf wir uns geeinigt haben. Ein Testprogramm, in dem nicht gemessen wird, ist kein Testprogramm; das ist der Grund, warum die Messung keine gesonderte Einwilligung ist, sondern der Gegenstand der Sache.

Was das praktisch heisst: Du kannst die Messung nicht einzeln abschalten und dabei im Testprogramm bleiben. Was du kannst, steht weiter unten — das Testprogramm verlassen.

Absturzdaten — eine andere Grundlage

Wenn die App abstürzt, geht ein technischer Bericht an unseren Fehlerdienst (Sentry, Rechenzentrum in der EU). Er enthält, an welcher Stelle im Programm es passiert ist, welche Fassung lief und auf welcher Plattform. Personenbezogene Angaben werden vorher entfernt.

Diese Berichte kommen von allen Nutzern, nicht nur von Testteilnehmern, und sie stützen sich auf Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO — unser berechtigtes Interesse daran, dass die App nicht abstürzt. Sie sind also nicht Teil des Testprogramms, sondern laufen daneben. Wir nennen sie hier trotzdem, weil eine Aufzählung, die nur die halbe Wahrheit enthält, keine ist. Aufbewahrt werden sie 90 Tage.

Gegen eine Verarbeitung auf Grundlage berechtigter Interessen kannst du Widerspruch einlegen (Art. 21 DSGVO) — die Adresse steht unten.

Was sonst noch gespeichert wird

Zu deinem Konto gehören deine E-Mail-Adresse, deine Sprache, deine Geräte und deine Sitzungen. Seit du im Testprogramm bist, steht auch der Zeitpunkt deiner Aufnahme dabei — er belegt, seit wann die Messung auf die Teilnahme gestützt ist. Vollständig aufgeführt ist all das in unserer Datenschutzerklärung.

Was das Testprogramm sonst von dir erwartet

Nichts, was dich bindet. Du musst nichts melden, nichts ausprobieren und auf nichts antworten. Wenn du etwas findest, freuen wir uns über eine Nachricht an support@zapello.app — ein Satz genügt.

Zwei Dinge, die wir dir sagen müssen, weil sie sonst überraschen:

Und eines, das wir dir nicht geben: Inhalte. Zapello ist ein Player. Die Zugänge bringst du mit, und du bist dafür verantwortlich, dass du sie nutzen darfst.

Wenn du nicht mehr mitmachen willst

Dann verlässt du das Testprogramm — schreib an support@zapello.app, und wir nehmen dich heraus. Damit endet die Messung, weil ihre Grundlage die Teilnahme war. Dein Konto bleibt bestehen, bis du es löschst; das kannst du jederzeit selbst tun (in der App oder unter Konto).

Was am Verkaufsstart passiert

Wenn Zapello die Beta verlässt, endet dieses Testprogramm — und mit ihm die Grundlage, auf der wir bis dahin messen. Danach fragen wir dich ausdrücklich, ob du weiter Messwerte schicken möchtest, und du kannst Nein sagen, ohne dass sich an der App etwas ändert. Bis du Ja gesagt hast, wird nichts geschickt.

Wer wir sind und wie du uns erreichst

Verantwortlich ist der Betreiber von Zapello; die vollständigen Angaben stehen im Impressum. Fragen zum Datenschutz, Widerspruch, Auskunft, Löschung: support@zapello.app.